Ein Auszug aus unseren Unternehmungen 


09.09.2026


Wo ist die schwarze Witwe?

                           Foto: Volker Stöhring

Die Ausstellung „Gift – Tödliche Gaben“ im Museum Wiesbaden,
ob tödlich oder heilend — Gifte erzählen Geschichten von Macht, Schutz und Erkenntnis.
Die Sonderausstellung „GIFT — Tödliche Gaben“ im Museum Wiesbaden verbindet Natur, Kultur und Wissenschaft auf vielfältige Weise. In der Natur übernehmen Gifte unterschiedliche Funktionen: 
Sie dienen dem Schutz vor Fressfeinden, wie bei den Baumsteigerfröschen oder ermöglichen den Beutefang, wie etwa bei der Kobra.

Frau Adam begleitete uns auf einem Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze und Umweltsünden. Dabei lernten wir die unterschiedlichen Strategien des Gifteinsatzes kennen.

Die Ausstellung vereinte unterschiedlichste Perspektiven: Sie zeigte nicht nur die beeindruckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtete auch den menschlichen Umgang mit dem Giftigen. Ein Blick in die Medizin verdeutlicht, dass Gifte nicht nur töten, sondern auch heilen können. Zahlreiche Arzneimittel basieren auf ursprünglich toxischen Substanzen — etwa das Digitoxin aus dem Fingerhut.


„Alle Ding sind Gift und nichts ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
Paracelsus (1493—1541), Schweizer Arzt, Alchemist, Astrologe und Philosoph









12.08.2026


Foto: Mitarbeiter NABU-Zentrum Bingen

NABU-Zentrum Rheinauen Bingen
  
Nur wenige hitzeresistente Mitglieder unserer Wandergruppe akzeptierten die gegenwärtige Sommerschwüle und fuhren nach Bingen-Gaulsheim, um sich beim NABU über die heimische Flora und Fauna und deren besonderen Schutz zu informieren. 
 Der Empfang wurde uns versüßt mit einer großen Schüssel Mirabellen sowie kaltem Tafelwasser und köstlichem Kaffee. All das fand im NABU-Gebäude in klimatisierten Räumlichkeiten statt. Der interessante Vortrag des ehrenamtlich Tätigen und der Meinungsaustausch mit uns Wanderern war sehr anregend und lehrreich.
Der Schutz der Natur und der verschiedenen Tierarten ist die herausragende Aufgabe des NABU. Neben diesem Schutz vor Ort sind  auch Forschung, politisches Engagement, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Bestand der Arbeit. (Neue Mitglieder werden gerne geworben.)
Viele der erwähnten Beispiele gaben Anregung, wie man im eigenen Garten für mehr Natur- und Artenschutz aktiv werden kann.
Der kulinarische Abschluss war in Bingen bei „Bauer Schorsch“, der bekannt ist für seine exponierte Lage am Rhein und seine hausgemachten Kuchensorten.

Text:Jochen Schuh






 

08.07.2026

Foto: E. Jacques

Sommerfest bei Simone

Das diesjährige Sommerfest am 08. Juli wurde an einem sonnigen Mittwoch in „Simones Garten“ zu einem vollen Erfolg, obwohl einigen Mitgliedern aufgrund altersbedingter Beschwerden die Teilnahme leider versagt wurde. 
Das von Simone gerichtete leckere Büffet sowie die gekühlten Getränke wurden von allen gelobt und bis auf die letzten Bissen und Tropfen genossen.
Da wir an diesem stimmungsvollen Nachmittag nicht in Sachen Kultur unterwegs waren, fanden inspirierende Gespräche von Nachbar zu Nachbar und über den Tisch hinweg volle Aufmerksamkeit.
Zu erwähnen ist auch die humoristische Einlage, die Siegmar vortrug. Ein gelungener Abend geht auch einmal zu Ende. Wir danken unserem Organisator Klaus, freuen uns auf die nächsten Unternehmungen und wünschen allen Teilnehmern, auch den leider nicht anwesenden, eine schöne Sommerzeit.

Text: Jochen Schuh













10.06.2026



Der Urkohl – Ursprung einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt
Im Rahmen einer Führung durch den Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 10.06.2026 erhielt unsere Wandergruppe von Dr. Peter Schubert einen faszinierenden Einblick in die Welt des sogenannten Urkohls“ (Brassica oleracea). Anschaulich und mit großer Sachkenntnis erläuterte er die außergewöhnliche Vielfalt, die sich aus dieser ursprünglich unscheinbaren Wildpflanze entwickelt hat.
Der Urkohl, gilt als Stammform zahlreicher heute bekannter Gemüsearten. Durch jahrhundertelange Züchtung entstanden aus ein und derselben Pflanzenart erstaunlich unterschiedliche Kulturformen. Je nachdem, auf welchen Pflanzenteil der Mensch bei der Auswahl besonderen Wert legte, entwickelten sich beispielsweise Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Grünkohl, Rosenkohl, Kohlrabi oder Blumenkohl.
Besonders beeindruckend war die Erkenntnis, dass all diese Gemüse trotz ihres unterschiedlichen Aussehens genetisch eng miteinander verwandt sind. Während beim Kohlrabi der verdickte Spross genutzt wird, stehen beim Rosenkohl die Seitenknospen im Mittelpunkt. Beim Blumenkohl und Brokkoli werden die noch nicht vollständig entwickelten Blütenstände geerntet, während beim Kopfkohl die Blätter die begehrte Ernte darstellen.
Für unsere Wandergruppe war dieser Besuch wiederum nicht nur lehrreich, sondern auch eine spannende Begegnung mit den Ursprüngen vieler alltäglicher Gemüsesorten.

Unser Dank für seine anschauliche und humorvolle Vortragsweise gilt Herrn Dr. Peter Schubert. 

Text: ChatGPT/E.Jacques
Foto: Klaus Jung, Elmar Jacques





13.05.2026


Sr. Paula


08.04.2026



Puppenmuseum Bad Kreuznach

Wie an jedem 2. Mittwoch des Monats war Wandernundkultur auch am 8. April 2026 unterwegs. Diesmal war unser Ziel das Puppenmuseum in Bad Kreuznach. Nun sollte man nicht davon ausgehen, dass  es sich um  ein Museum für Spielpuppen von unseren Kindern handelt, sondern es ist eine Sammlung  von Puppen der ganzen Welt, die zur Unterhaltung von Kindern und Erwachsenen genutzt wurden, als es noch kein Kino und Fernsehen gab.
Eine ganze Schar von Puppenspielern reiste einst durch die Lande, um ein wenig Abwechslung in den Alltag der Bevölkerung zu bringen. Damals wurden mit kleinen Spielbühnen mit auf den Finger gesteckten bunt gekleideten und meist aus Holz geschnitzten Puppen eine Geschichte erzählt. Aber es gab auch fein gegliederte Figuren. die an dünnen Schnüren  bewegt wurden, die so genannten Marionetten. Damit wurden auch anspruchsvolle Vorführungen für Erwachsene bis zu einer Oper erzählt.
Eine weitere Variante sind Figuren, bei denen man mit Stäben an Armen und Füßen  Bewegungen erzeugen kann. Weitere Möglichkeiten des Puppenspiels sind  vor allem im asiatischen Raum bekannt. Neben Stabfiguren werden auch Schattenspiele und auch Puppenspiele aus Vietnam gezeigt, die in ca 50 cm tiefem Wasser bewegt werden.
Eines soll doch noch erwähnt werden: es gibt auch eine Abteilung, die Spielpuppen zeigt, welche im modernen Fernsehen noch heute im Einsatz sind.  Das Puppenspiel ist also keine veraltete Form der Unterhaltung. Unsere Gruppe Kultur interessierter Mitglieder wurde von einem erfahrenen Führer begleitet, der an der Kreation des Puppenmuseums mitgewirkt hat. Folglich bekamen wir neben den interessanten Ausführungen zum Puppenspiel auch noch detaillierte Auskünfte zur Entstehung und Hintergrund-Informationen. Alles zusammen gefasst, ein interessanter Ausflug von Wandern und Kultur, der seinen Ausklang im Gasthaus Krone, dem, wie man sagt ältesten Gasthaus in Bad Kreuznach.

Text: Sigmar Bardehle
Fotos: Klaus Jung, Elmar Jacques










11.03.2026

Ein außergewöhnliches und unerwartetes Kunst-Abenteuer durften wir an diesem verregneten Mittwochnachmittag im ehemaligen Weingut erleben.

Die Stiftung Gemünden hat in diesem liebevoll restaurierten Gebäude aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts für Exponate aus allen Erdteilen und Zeitepochen sowie Gemälde namhafter Künstler eine eindrucksvolle Bühne geschaffen. Dieser Museumsbesuch, unterstützt durch eine fachkundige Führung, hat einen nachhaltigen Eindruck für Auge, Verstand und Seele hinterlassen.

Ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Goldener Engel“ in Ingelheim beendete diesen sehr interessanten und lehrreichen Nachmittag.
Text: Joachim Schuh


Museum Obentraut3 Ingelheim


Fotos: Klaus Jung u. Elmar Jacques




11.02.2026. Fischessen 
bei Simone im Weingut Schittler-Becker


Fotos: E. Jacques




 12.02.2025
 Lasershow "Klimts Kuss-Spiel mit dem Feuer", 
eine 360 Grad-Projektion in Mainz.

 

Foto: Elmar Jacques
(Mit freundlicher Genehmigung der ALEGRIA Exhibition)


19.06.2025
Steinskulpturenpark in Bad  Münster am Stein


Foto: Klaus Jung


10.07.2024
Führung Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt 


Foto: Klaus Jung